Nintendo präsentiert 2DS XL

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Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass ich kein großer Fan von Nintendos 3DS bzw. 2DS bin. Ich persönlich halte die 3D-Funktion für ein eher schlecht umgesetztes Gimmick und der 2DS ist generell ein komisches Gerät. Das Aussehen, aber v.a. die Bedienung ist bei diesem Gerät doch etwas

Jetzt hat Nintendo den „New Nintendo 2DS XL“ angekündigt, der den 2DS wenigstens etwas verträglicher macht: Endlich sieht das Gerät wieder normal aus und er ist auf dem technischen Stand der „New 3DS“-Varianten mit etwas leistungsfähigerer Hardware.

Begeisterung kommt bei mir aber nicht auf: Wer bereits ein Gerät der Familie hat, der benötigt kein weiteres – dank des völlig unmöglichen eShops ist dies auch nicht zu empfehlen. Und wer gerade mit dem Kauf eines 3DS liebäugelt, der dürfte vom stolzen Preis von 159,00€ abgeschreckt werden. Den alten 2DS bekommt man momentan für 99,00€ inkl. Spiel und für 160,00€ kann man auch einen normalen 3DS bekommen. Ein komisches Gerät.

MAKERbuino

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So langsam wird der Markt der arduinobasierten Bastlerhandhelds unübersichtlich: Der Makerbuino ist ein Kickstarter-Projekt aus Kroatien. Er erinnert nicht von ungefähr an den Gamebuino:

Gamebuino is like a MAKERbuino, only a bit smaller. The biggest difference: it comes already assembled and is made out of tiny components that were pre-soldered by robots. It’s an alternative for the ones that are afraid of getting their fingers burnt with a soldering iron.

Gamebuino was crowdfunded on Indiegogo back in 2014. It’s a project made by Aurelien Rodot and it served as a great inspiration for the creation of MAKERbuino.
In 2016 we connected with Aurelien (on a Maker Faire, of course) and he helped us make MAKERbuino happen.
The best thing, MAKERbuino is 100% compatible with Gamebuino’s vast collection of open-source games and its programming library.

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  • CPU: ATmega328 @ 16MHz (same MCU used in Arduino UNO)
  • Display: Nokia 5110 84×48 monochrome graphic LCD /w white backlight (adjustable with a built in potentiometer)
  • Sound: 0.5W speaker with 4-channel audio generation, 3.5mm headphone connector, hardware volume control
  • Input: 7 pushbuttons with replaceable button caps (D-pad + ABC buttons)
  • Storage: 32kB of FLASH program memory, 2kB of RAM, up to 2GB SD card for loading and saving programs (HEX files) and data
  • Communication: serial UART port, i2c, SPI
  • Battery: single cell LiPo, 3.7V, 600mAh, charged with your regular micro USB smartphone charger
  • Dimensions: approx. 13cm x 6cm x 2.5cm (depending on the casing, hacks, mods, expansions…)

Das Kickstarter-Projekt ist bereits mit $49.000 von ursprünglich geplanten $10.000 überfinanziert, ein klares Zeichen, dass sich der ursprüngliche Zeitplan deutlich verschieben wird. Ansonsten ist zu diesem Gerät recht wenig zu sagen: Es macht quasi das gleiche wie diverse Projekte vor ihm, bringt keine großen Neuerungen auf den Tisch und ist eigentlich nur interessant für Leute, die mit dem Hardwarebasteln anfangen wollen. Dafür ist der Preis mit $35 auch fair – wenn man das Gerät mit seiner Grobmotorik zerstört oder den Zusammenbau nicht schafft, ist das zu verschmerzen.

LEDmePlayBoy

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Der LEDmePlayBoy besitzt einen der wohl beklopptesten Namen, die ein Handheld je bekommen hat und ist ein weiterer Selbstbau-Handheld auf Arduino-Basis.

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Mehr Informationen und Bauanleitungen gibt es auf der offiziellen Seite.

 

Creoqode 2048

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Der / Die / Das Creoqode 2048 ist ein Handheld, der gleichzeitig Hardware- und Programmierskills vermitteln will. Das System kommt als Bausatz, den der User sich zuerst aus Einzelteilen selbst zusammenbauen muss, um dann eigene Spiele programmieren zu können. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte zuletzt z.B. der Meggy Jr.

Die Technik ist interessant und gleichzeitig auch unspektakulär: Ein ATmega2560-Mikroprozessor treibt das Gerät an. Dieser ist mit den üblichen Arduino-Softwares kompatibel. Das Display ist hingegen eine echte Überraschung: Statt eines üblichen LCD- oder OLED-Displays kommt eine 64×32 Pixel große RGB-LED-Matrix zum Einsatz. Das Gerät ist also denkbar schlecht aufgelöst.

Soweit erstmal unspektakulär. Ähnliche Bausätze gibt es mittlerweile einige. Vergleichbare Geräte sind z.B. der Arduboy oder der Gamebuino. Wer nicht selbst in die Welt des Programmierens einsteigen will, findet dort einige kleinere und einfache, aber durchaus unterhaltsame Spiele.

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Der Preis des Gerätes unterscheidet sich aber deutlich von den eben genannten Handhelds: Der/die/das 2048 kostet satte 189 Pfund. Das ist schon ein sehr sportlicher Preis. Arduboy und Gamebuino bieten ähnliches, kosten aber nur jeweils 50€. Man muss also wirklich in die Welt des Handheld-Bastelns einsteigen wollen, wenn man zu diesem Bausatz greift.

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Lieferumfang:

– Creoqode Mini Mega Development Board x 1
– Creoqode LED Matrix Display x1
– Creoqode 2048 Casing x 1
– Black Push Buttons x 6
– Power Supplier & Charger Module x 1
– Battery & Battery Holder x 1
– USB to TTL Serial Converter x 1
– Jumper Wires x 50
– Display Power Cable x 1
– Micro-USB Charger Cable x 1
– Mini-USB Data Cable x 1
– Hardware Pack x 1
– Assembly Booklet x 1
– Stickers x 3

Super Retro Boy

Der Super Retro Boy von RetroBit ist ein GameBoy-Klon, der alle GB, GBC und GBA-Spiele von den originalen Modulen spielen soll. Das Design orientiert sich – so weit es legal möglich ist – am originalen GameBoy, begeht aber den Kardinalfehler, die Schultertasten als Frontbuttons auszulegen. Das dürfte diverse Spiele, die stark auf die Schultertasten setzen, praktisch unspielbar machen. Ansonsten ist noch recht wenig über diese Konsole bekannt – vor allem nicht, ob es sich um einen Hardwareklon handelt oder ob die Spiele emuliert werden. Ebenfalls ist unbekannt, ob das System es ermöglicht, ROMs abzuspielen oder auch andere Konsolen wie das SNES zu emulieren. Der Super Retro Boy soll ca. $80 kosten und ab August 2017 erhältlich sein.

Ich bin hier mäßig skeptisch: Das System sieht nett aus, der Preis stimmt, aber die Tastenanordnung könnte es killen. Das Gerät hat großes Potential, aber aktuell gibt es eigentlich keinen wirklichen Kaufgrund, wenn man noch einen alten GBA besitzt.

RetroBit zeigte auf der CES außerdem noch die Generations Portable, einen dieser Handhelds mit 100 „popular retro games“. Das LCD löst mit 1280×720 Pixeln auf. Ansonsten gibt es vier Frontbuttons, zwei Schulterbuttons und eien etwas fummelig wirkenden Joystick. Auch hier ist unbekannt, was man jenseits der mitgelieferten Spiele mit dem Handheld anstellen kann. Ab Juli wissen wir mehr, wenn wir $70 zahlen.

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Der Sinclair ZX Spectrum Vega Plus soll im Februar erscheinen

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New Improved VEGA+ Scheduled to Ship in February, 2017.

So the good news you have all been waiting for is finally here. We are delighted to announce that we will ship the first ZX Spectrum Vega+ ‘s in February 2017.

Following our appearance at WIRED 2016 in November, we identified an improvement we believed was essential to the Vega+ gaming experience. An improvement that would make the feel of the product far better, including a correction in the design of one of the buttons making it more robust and able to withstand the rigours of extended game-play.  We also wanted to make sure we did justice to the Sinclair legacy. 

This change has caused a brief delay and we are truly sorry about that, but we needed this time to improve the product and we have now completed the necessary revisions and we are delighted to announce that we will ship the first units in February 2017.

We would also like to thank our backers for their support, their patience and the hundreds of lovely emails we get from them confirming that they respect our integrity when we made the decision to make the necessary improvement to the Vega+

We have faced a number of challenges over the last few months. However,  „We will deliver. It will be brilliant. This remains a labour of love for all involved, and we are passionate about exceeding your expectations.“

https://www.indiegogo.com/projects/the-sinclair-zx-spectrum-vega-plus-console-games#/updates

 

Wolfenstein 3D für den GBC

PixelVision

Der PixelVision ist ein Handheld, bei dem sich bei mir sehr große Fragezeichen über dem Kopf bilden.

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Er ist aus Holz in der wohl unergonomischsten Form überhaupt gefertigt und soll folgende Systeme emulieren können:

  • Atari 800
  • Atari 2600
  • Atari 5200
  • Atari 7800
  • Game Boy
  • Game Boy Color
  • *Game Boy Advance
  • *MAME
  • Nintendo
  • *Super Nintendo
  • Sega Master System
  • *Sega Genesis
  • Sega Game Gear
  • Intellivision
  • ZX Spectrum

Man erkennt also sofort, dass er eher etwas schwachbrünstig aufgestellt ist. Moderne Handhelds schaffen deutlich mehr Systeme und bringen deutlich mehr Leistung mit, um mehr als alte 2D-Systeme zu emulieren.

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Die Bildschirm-Abdeckung ist wie ein alter Fernseher geformt und verdeckt damit einen gewissen Teil des LCD. Zusätzlich würde das Format auch einen deutlich größeren Bildschirm ermöglichen. Hier wird Funktionalität dem Design geopfert.

Dafür ist der Preis gesalzen – die Kickstarter-Geräte fangen bei 3999SEK an, was ca. 420€ entspricht. Wie gesagt – große Fragezeichen.

Lame Station & WiFiBoy

Die Lame Station ist ein weiterer Handheldauf Microcontroller-Basis, der sich an interessierte Bastler und Tüftler richtet. Die Lame Station gibt es nur als Bausatz zu kaufen und der Käufer muss sie sich selbst zusammenlöten. Entsprechend wird das Gerät als educational toy an Schulen und interessierte Hobbyisten vermarktet.

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Ansonsten ist es recht unspektakulär – ein gering aufgelöstes Display, die üblichen experimentellen Spielchens zum Downloaden und der Preis ist mit $75 doch etwas hoch. Arduboy und Gamebuino bekommt man deutlich günstiger – und die Lamestation wird nur innerhalb der USA versendet.

Ein ähnliches Gerät scheint der WifiBoy zu sein.

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Weitere Details über dieses Gerät sind nur schwer zu finden, da es die offizielle Webseite auf nur auf Chinesisch oder Japanisch gibt.

GameBoy Nano

Erinnert sich noch jemand an die monströsen Selbstbauhandhelds, die vor ein paar Jahren unter Bastlern angesagt waren? Diese Geräte, bei denen jemand etwa eine Playstation 2 oder einen Gamecube ausgeschlachtet hat und daraus einen Handheld mit gigantischen Batteriepacks gebaut hat?

Mittlerweile ist die Technik deutlich weiter und die Selbstbauhandhelds proftieren massiv davon. Ein Raspberry Pi in einem alten GameBoy-Gehäuse ist mittlerweile fast schon wieder ein alter Hut. Diese Version nutzt ein in den USA von Burger King im Happy Meal verteiltes Spielzeug und kombiniert es mit einem Raspberry Pi-Zero.

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