Archive for September 2008|Monthly archive page

Leistungsvergleich GP2X – Wiz

Skeezix hat im GP32x-Board einen Vergleich zwischen dem GP2X und dem Wiz gepostet. Demnach läuft der Atari ST-Emulator OutcaST in einer langsamen SDL-Version auf dem Wiz mit 70fps, während der GP2X mit einer direkt auf die Hardware optimierten Version nur auf 49fps kommt.
Auch wenn die Aussagekraft eher gering ist, zeigt es doch, dass der Wiz deutlich mehr Leistung hat als der GP2X und eben nicht nur eine leicht verbesserte Variante ist. Leider haben wir noch keine Vergleichszahlen für die Pandora, das wäre nämlich ein wirklich interessanter Vergleich.

Pocket Sonar

Wo wir schon bei interessanten Addons für den alten GameBoy sind: Das Pocket Sonar, natürlich nur in Japan erschienen, ist ein Gerät, dass es Anglern mit Hilfe der Sonartechnik ermöglichen soll, Fische zu finden.

Der Workboy für den Gameboy

Der Assemblergames-User Alchy hat einen sehr interessanten Scan ausgegraben:

Alle momentan vorhandenen Informationen sind auch im Scan zu finden, daher brauche ich eigentlich nicht mehr viel dazu schreiben. Einerseits wäre das wohl ein cooles Addon gewesen, der praktische Nutzen wäre aber natürlich wohl nach null gegangen: Wer will schon ernsthaft am Bildschirm des alten GameBoys längere Texte schreiben oder programmieren?

DS-DSLR – es ist immer erstaunlich, wofür ein DS gut ist

Das wirklich coole an Homebrewsoftware ist, dass sie Dinge ermöglicht, an die sonst keiner gedacht hätte. Es ist logisch, dass man mit Handhelds spielen kann. An andere Dinge denkt man normalerweise nicht – wer würde schon seine digitale Spiegelreflexkamera mit einem Nintendo DS steuern wollen?

Dabei ist die Kombination eigentlich ideal: Normale Programme zur Fernsteuerung benötigen einen teuren, sperrigen Laptop mit recht geringer Batterielaufzeit, der außerdem nicht für den Außeneinsatz gemacht ist. Der Nintendo DS ist klein, relativ robust und lässt sich dank Touchscreen gut steuern.
Ähnliche Programme ließen sich für andere Handhelds schreiben. Die PSP wäre sicherlich wegen der Steuerung nicht perfekt geeignet, aber z.B. mit der Pandora könnte man noch viel mehr rausholen. Auch einige kommerzielle Hersteller haben den Trend entdeckt: So ist der Korg DS-10 eben kein Spiel, sondern richtige Anwendungssoftware.
Hier zeigt sich, dass sich Handhelds weiterentwickeln: Sie werden vom reinen Spielegerät zu kleinen Minicomputern. Die Rechenleistung ist da und der Bedarf für so kleine tragbare Computer sicherlich auch. Warten wir es ab und freuen uns darauf.

Game Porter – der FC Mobile für Famicom-Module

Auch wenn es völlig uninteressant ist und garantiert keinen interessiert: Den FC Mobile gibt es auch als Variante für Famicommodule.

Ebay

Der neue Gizmondo ist… der alte

Die wohl interessanteste Geschichte im Handheldsektor ist die des Gizmondos. Schon während der Ankündigung der kleinen Firma, mit einem eigenen Handheld gegen die Giganten Sony und Nintendo anzutreten, rieben sich viele verwundert die Augen und fragten sich nach den Erfolgsaussichten. Dann folgte einiges an Wirrwarr, das Gerät sollte erscheinen und dann tat es das doch nicht.
Wirklich amüsant wurde das ganze, als ein Mitbegründer der Firma einen Ferrari zu schrott fuhr und nachher auch noch herauskam, dass er Verbindungen zur schwedischen Mafia hatte. Der Gizmondo wurde endgültig zum Gespött der Spieleszene.
Nun soll das Gerät noch einmal von anderen Leuten neu releast werden und endlich doch zum Erfolg werden. Die Ankündigung kann allerdings auch jetzt nicht begeistern.
Der neue Gizmondo sieht erstmal aus wie der alte. Gut, kann man verstehen, da man so kein neues Gehäuse entwickeln muss. Wirklich befremdlich ist aber die Ankündigung, dass sowohl Windows CE als auch Googles Android auf dem Gerät laufen sollen – allerdings nicht gleichzeitig. Wer einen Android-Gizmondo haben will, kauft sich einen, aber dann kann er kein Windows CE nutzen. Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, die wohl eh recht geringe Käuferzahl des Gizmondos in zwei Lager zu teilen, scheint nicht sehr viel Ahnung zu haben. Dafür soll das Gerät offen sein, d.h. jeder kann dafür entwickeln und bisherige Windows CE-Spiele sollten darauf laufen.
Auch der Preis ist, naja, nicht sehr überzeugend: Er wird wohl bei über 100$ liegen. Etwas skeptisch kann man da schon sein.

Microvision Simulator Project

Der Microvision ist der erste Handheld, der Module benutzte – lange Zeit vor Nintendos Gameboy und lange bevor Sony auf die Idee kam, überhaupt eine Playstation zu bauen. Das Microvision Simulator Project simuliert die mittlerweile vom Zerfall bedrohten Spiele direkt im Browser. Wer also mal etwas Videospielgeschichte schnuppern will, sollte deren Seite besuchen. Vielleicht noch eine kleine Warnung: Viele der Spiele sind natürlich schlecht, im Browser steuert es sich auch schlechter als am richtigen Gerät und die Grafik ist primitiv.

Wiz bekommt normale Buttons

Sehr gute Nachrichten: Der Wiz wird statt des stark kritisierten A-Pads doch richtige Steuerungsbuttons bekommen. Außerdem soll der Kopfhöreranschluss von den unpraktischen 2,5mm auf die üblichen 3,5mm-Buchse geändert werden.
Damit sind die zwei größten Kritikpunkte am Gerät beseitigt und vernünftiges Zocken sollte möglich sein. Auch der Vorbestellerpreis liegt mit 149€ niedriger als erwartet.

Das erste Wiz-Video

Es ist schlecht ausgeleuchtet, man erkennt kaum etwas und die Kamera wackelt wie wild. Trotzdem wird sich jeder Handheldfreak natürlich das erste Video des Wiz angucken:

Pandora-Bilder als handliches Archiv

Das Games Convention Hands-on zum Pandora hatte recht gering aufgelöste Bilder. Dies lag vor allem an der etwas lahmen Internetverbindung in Leipzig. Wer die Bilder in größer sehen will, findet hier ein handliches ZIP-Archiv.