Archive for November 2008|Monthly archive page

Endlich mal ein schicker Selbstbauhandheld

Es gibt eine große Szene von Bastlern, die sich ihre Handhelds selbst basteln. Das Prinzip ist eigentlich simpel: Man nehme eine stationäre Konsole wie einen Atari 2600 oder einen SNES, bastle einen Bildschirm dran und packe das ganze in ein passendes Gehäuse.
Die meisten Bastler scheitern aber am Gehäuse, denn es ist gerade einfach, ein professionelles Gehäuse zu erstellen. Chris Koopa hat es geschafft und sein portabler Atari 2600 im GameGear-Gehäuse sieht wirklich schick aus:

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Third Party-Guitar Hero Controller

Bei Dealextreme gibt es eine Reihe von Guitar Hero-DS Controllern von Drittanbietern zu kaufen. Deren Sinn erschließt sich mir allerdings nicht wirklich – immerhin wird mit dem originalen Spiel einer mitgeliefert. Spekulieren die Hersteller auf die ganzen Flashcard-Besitzer, die keine Lust haben, sich das Spiel zum Vollpreis zu kaufen und statt dessen lieber 9$ für den Controller ausgeben? Oder ist die VideoGames Hero Fangemeinde wirklich so groß?


Übrigens sind Flashcards mittlerweile so günstig geworden, dass das Nintendo auf keinen Fall gefallen kann. Kostete eine Karte für den GBA noch ca. so viel wie 2-3 Spiele, waren die DS-Karten lange Zeit für den Preis von ca. einem Spiel zu haben. Dealextreme bietet mittlerweile allerdings schon Slot 1-Karten für unter 7$ an…

Das Pandora-Devkit ist fertig

skeezix hat sein Pandora Devkit bekommen und Fotos davon in seinem Blog veröffentlicht. Es gibt also trotz aller Verspätungen Fortschritte bei der Pandora 🙂

MegaDrive Portable bei Aldi

Aldi Süd bietet ab dem 1. Dezember passend zum Weihnachtsgeschäft ein nettes Gerät an: Einen portablen MegaDrive mit 20 eingebauten Spielen. Für das kurze Daddeln unterwegs oder als Zeitvertreib für die Blagen im Auto dürfte es gut geeignet sein. Der MegaDrive Portable ist natürlich keine großartige Neuentwicklung und schon eine Weile bekannt, aber wer noch keinen hat, darf ruhig zuschlagen.
Die integrierten Spiele sind folgende:

  1. Alex Kidd
  2. Alien Storm
  3. Arrow Flash
  4. Bonanza Bros.
  5. Colums
  6. Comic Zone
  7. Crack Down
  8. Decap Attack
  9. Dr. Robotniks Mean Bean Machine
  10. Ecco
  11. E-Swat
  12. Fatal Labyrinth
  13. Flicky
  14. Golden Axe
  15. Kid Chameleon
  16. Shadow Dancer
  17. Sonic and Knuckles
  18. Sonic Spinball
  19. The Ooze
  20. Vectorman

Vom Gameboy zum Teachboy?

Spiegel Online veröffentlicht heute einen grottenschlechten Artikel über Lernspiele auf dem Nintendo DS. Das ganze ist eine reine Werbeveranstaltung für Nintendo und diverse Softwarehersteller, die alle total begeistert über die angeblich so tollen Möglichkeiten des DS fantasieren. Der Artikel steckt voller platter PR-Aussagen wie dieser hier:

„Indem wir Freizeitgeräte wie Nintendo DS zu Lernzwecken einsetzen,
holen wir die Kinder dort ab, wo sie sind: Spaß und Motivation werden
mit notwendigen Lerninhalten verbunden.“

Doch wie sieht die Realität aus? Bei PlanetDS haben wir schon diverse Lernprogramme getestet und das traurige Fazit ist, dass die meisten einfach Müll sind. Der Umfang ist meistens doch arg begrenzt, die begleitenden Minispiele machen kaum Spaß, die Grafik ist altbacken und das wirklich schlimme ist, dass die Entwickler kaum Einfälle gehabt haben, die Möglichkeiten einer Software vernünftig zu nutzen. Vokabelpauken macht auch am Nintendo DS keinen Spaß, wenn man einfach nur abgefragt wird. Da könnte man sicherlich etwas neues und kreatives machen.
Leider wird der Markt mit völlig uninspirierten Produkten überschwemmt. Die Hersteller freut es – so ein Lernprogramm ist schnell und billig zusammengeschustert. So kommt schnell Geld in die Kassen.
Der ganze Hype erinnert fatal an die frühen Jahre der Computer, als die kleinen Kinder alle ihre Eltern bequatscht haben, dass sie ganz dringend und unbedingt einen C64, einen Amiga oder später einen PC „für die Schule“ brauchen, damit sie damit besser lernen können, Hausaufgaben machen und super tolle Schüler werden. Kaum stand dann der Rechner im Kinderzimmer, haben wir damals unsere Zeit natürlich lieber mit Daddeln verbracht, als unsere Hausaufgaben abzutippen. Heute wird das nicht anders sein und Spiegel Online hat es immer noch nicht begriffen.

Mehr Fotos des Meggy Jr.

Der Meggy Jr. ist im GP2x.de-Forum auf eine sehr interessierte Userschaft gestoßen, von der einige überlegen, sich das Gerät aus den USA zu importieren oder es sogar selbst nachzubauen. Wer sich also für den Meggy Jr. interessiert, sollte dort im Forum vorbeischauen.

Die Entwickler haben auf Flickr weitere Fotos des Geräts veröffentlicht, die durchaus Lust auf mehr machen.

R.I.P. Gameport

Der GamePort wurde mit einem interessanten Konzept vorgestellt: Er wollte eine möglichst genaue Emulation alter Konsolen ermöglichen. Besonders interessant war, dass der bekannte Handheld- und Konsolenhacker Benjamin Heckendorn an dem Projekt beteiligt war.
Leider scheint das Projekt mittlerweile tot zu sein – die offizielle Seite zeigt seit Juli nur noch eine Default-Drupalseite an und weitere Infos sind nicht zu bekommen. Auch im Blog von Benjamin Heckendorn wurde nichts weiteres mehr gepostet und er hat auch nicht auf diverse Kommentare geantwortet, die nach dem Projekt gefragt haben.
Daher muss man diesen durchaus interessanten Handheld wohl in die Liste der angekündigten, aber nie erschienenen Handhelds einfügen.

Die Pandora-Verzögerung erklärt

Autsch! MWeston hat bei GP32x einige Details zu den Verzögerungen der Pandora gepostet. Der heiß erwartete Handheld benutzt anscheinend eine recht neue Fertigungstechnologie, die noch nicht von allen Zulieferern beherrscht wird und daher ist der Anteil von defekten Boards momentan extrem hoch: 25%! (ja, fünfundzwanzig Prozent!)
Diese defekten Board müssen aufwendig per Hand nachgebessert werden und das führt zu Verzögerungen. MWeston hofft, dass die Kinderkrankheiten mit der ersten Produktionsserie ausgestanden sind und dass die zweite endlich eine reguläre Serienproduktion ermöglicht.

Das ganze ist natürlich sehr ärgerlich – eigentlich hätten die Vorbesteller bereits lange ihr Gerät in den Händen halten sollen. Und zusammen mit den Lieferproblemen des Displays könnte das auch noch weitere Verzögerungen bedeuten. Und das wäre sehr schade.

Meggy Jr.

Der Meggy Jr. RGB ist der meiner Meinung nach wohl interessanteste Handheld, der in letzter Zeit erschienen ist. Wenn wir ehrlich sind, ist die neue PSP schlicht und einfach nur eine etwas verbesserte Variante der ersten PSP und der DSi fügt auch nur Schnickschnack hinzu. Und der Wiz und die Pandora? Dreist gesagt sind sie auch nur technisch verbesserte Versionen des GP32 mit mehr Leistung und mehr Features.

Der Meggy Jr. hingegen ist ein völlig neues Konzept. Er ist nur als Bausatz zu kaufen, komplett Open Source und muss vom User selbst zusammengelötet werden. Das wirkliche Alleinstellungsmerkmal ist aber das Display: Es besteht aus nur 64 LEDs. Damit ist der Meggy wohl der Handheld mit der geringsten Auflösung überhaupt.

Die Reaktionen in den Foren und Kommentaren waren eher negativ – die zu geringe Auflösung, selbst Basteln etc. haben viele abgeschreckt, aber mich reizt das Gerät auf jeden Fall. Dumm nur, dass mir die Lötfähigkeiten fehlen, um einen ganzen Handheld zu bauen.

Wer sich einen Meggy Jr. bestellen will, hat die Wahl zwischen verschiedenen Varianten. Er kann Einzelteile wie das Mainboard bestellen oder gleich ein ganzes Kit mit allen benötigten Teilen. Das Standard Kit ist für nicht ganz günstige 75$ zu haben und der Versand nach Deutschland schlägt auch heftig zu.

Wie spielt sich der Wiz-Prototyp? Ein Interview

wiznew.jpg

Andymanone hat das fast Undenkbare geschafft – er besitzt als einer der absolut ersten Menschen auf diesem Planeten GPHs neuen Handheld Wiz – und das Monate vor dem offiziellen Erscheinungstermin. Daher habe ich ihn mir geschnappt und mit ihm ein Interview geführt.

Wenn ihr auf „More“ klickt, könnt ihr das ausführliche Interview lesen, in dem so einige Details zum kommenden Handheld verraten werden.

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