Archive for März 2009|Monthly archive page

Die erste tragbare Pandora

Ich hab es zwar im Feedreader und bei GP2x.de gelesen, aber glatt vergessen es hier zu posten: MWeston hat die erste tragbare Pandora und sie spiel sogar Quake. Da mittlerweile eh alle dieses Video gesehen haben, schreibe ich nichts mehr dazu:

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Offizielles Bild des FC Mobile 2

Hyperkin hat mir das finale Bild des FC Mobile 2 geschickt und hier ist es:

Grand Theft Auto: Chinatown Wars Review

Mein Review ist online bei PlanetDS.

Das coolste Phoenix Wright-Merchandising


Leider gibt es diese unglaublich tolle Tasse nirgends zu kaufen.

Der Dingoo aufgeschraubt

Dingoo Scene hat den A-320 aufgeschraubt und Bilder gepostet.

Dingoo A-320 Review

So, endlich ist der Dingoo A-320 auch bei mir eingetroffen und es ist Zeit für ein kleines Review.

Das ist er also – beim Auspacken folgt die erste kleine Enttäuschung, denn auf den Bildern im Internet sah der A320 doch etwas schicker aus als in echt. Er ist im Prinzip einfach nur ein platter Quader mit Bildschirm und Tasten. Auch das verwendete weiße Plastik wirkt billig – wenn man schon von Apple und Nintendo klaut, sollte man es richtig machen.
Wo wir beim Thema klauen sind: Der Dingoo A-320 bedient sich schon sehr dreist bei diversen Vorbildern. Das hier ist z.B. das Ladekabel, daneben ein Macbook-Ladekabel:

Nett, oder? Auch andere Dinge sind zumindestens von großen Vorbildern inspiriert: Das Menü erinnert an die PSP, beim Laden von Videos erscheint ein Ladesymbol, das haargenau dem Startsymbol von MacOS X entspricht und zu allem Überfluss ist das Gerät auch noch mit einigen Urheberrechtsverletzungen beladen: Eines der enthaltenen Beispielsvideos enthält sogar noch das Logo des britischen PayTV-Senders Sky. Ich wage einfach mal die Prognose, dass die diversen anderen Videos und Musikstücke auch nicht lizenziert sind. Ein deutscher Händler sollte sich daher genau überlegen, ob er den A-320 ins Sortiment nimmt.

Und was kann das Gerät jetzt wirklich? Es kann diverse Systeme emulieren, Videos, Musik und Radio abspielen sowie Bilder und Textdateien anzeigen. Weiterhin kann es auch als Diktiergerät verwendet werden.
Kernstück des A320 sind natürlich die eingebauten Emulatoren. Schon das D-Pad weist darauf hin: Dieses Gerät ist zum Zocken gemacht. Integriert sind Emulatoren für NES, SNES, MegaDrive, Gameboy Advance, NeoGeo und CPS-1 und CPS2. Wie es natürlich so ist, laufen die Emulatoren unterschiedlich gut:

Gameboy Advance
Der GBA-Emulator ist wohl das Herzstück des Dingoo und der am besten optimierteste. Der übliche Super Mario World-Test zeigt, dass er mit Frameskip 1 problemlos läuft. Auch die Kompatibilität ist ok, zumindestens läuft auch Super Mario Kart ohne Mucken.

NES
Mittlerweile kann man den NES auch auf einem Toaster oder mit der Steuerung der Klospülung emulieren und daher läuft auch der NES-Emulator ohne größere Mucken. Zumindestens ein kurzer Test mit Super Mario Bros 3 zeigte keine Hackler, Flackern oder sonstige Probleme. Ansonsten kenne ich mich beim NES nicht so gut aus, dass ich die problematisch zu emulierenden Spiele kenne und daher kann ich wenig über die Kompatibilität sagen. Schreibt einfach in die Kommentare, was ich testen soll.

SNES
Der Super Nintendo Emulator ist leider hackelig. Selbst wenn man den Sound deaktiviert, laufen die Spiele zu langsam und auch mit den Frameskip-Einstellungen kommt keine wirkliche Freude auf. Schade, aber hier muss noch einiges optimiert werden. RPGs oder andere Spiele, die nicht unbedingt flüssig laufen müssen, sind aber halbwegs spielbar.

MegaDrive
Auch der MegaDrive-Emulator ist leider mangelhaft. Die Spiele laufen zwar halbwegs ordentlich, aber leider gibt es bei schnell scrollenden Spielen Scanlines, die den Spielspaß deutlich trüben. Aufwändigere Spiele hackeln auch gerne und Spiele, die alle 6 Buttons benötigen, sind schwer zu kontrollieren.

NeoGeo und CPS konnte ich aufgrund fehlender Roms nicht testen. Was an allen Emulatoren für einen Chinahandheld bemerkenswert ist, sind die Einstellungsmöglichkeiten. In jedem Emulator kann man den Frameskip einstellen, die Buttons umkonfigurieren, bestimmen, ob das Bild gestreckt werden soll und den Sound ein oder ausschalten.

Ansonsten gibt es noch einige integrierte „interesting games“. Deren Qualität ist wechselhaft, einige Spiele kennen wir schon von der Onestation. Einen kurzen Überblick gibt es hier.
Die Buttons sind erstaunlich gut gelungen: Viele chinesische Handhelds leiden an gruseliger Buttonplatzierung oder schlechten Buttons, aber nicht der Dingoo. Das D-Pad ist etwas weich, aber es ist durchaus zockertauglich. Super Mario World lässt sich super kontrollieren, schwieriger wird es wohl bei Spielen, die die Schultertasten benötigen. Diese sind beim Dingoo etwas klein geraten.

Die Bildschirmqualität ist unauffällig. Sie ist so gut, dass sie nicht stört, stellt aber auch keine neuen Qualitätsrekorde auf. Auffällig ist nur, dass der Blickwinkel des Bildschirms von der rechten Seite schlechter ist als von der linken Seite.

Die Videofunktion ist wirklich gut gelungen: Es werden die wichtigsten Formate unterstützt und ohne vorherige Umkonvertierung abgespielt. Hat man also ein WMV, AVI, RM, RMVB, FLV, DAT, ASF oder MPG, kann man es einfach draufkopieren und es läuft. Vor allem in Kombination mit dem TV-Ausgang (PAL und NTSC einstellbar!) ist das ein sehr, sehr praktisches Feature. Bei mir wird es, da mein Fernseher den TV-Ausgang meines Laptops nur in schwarzweiß anzeigt, auf jeden Fall häufiger genutzt werden und endlich das nervige Konvertieren ins DVD-Format ablösen. Die Qualität des Bildes ist übrigens ausreichend: Es kommt zwar ab und an zu kleineren Hacklern, aber das stört mich nicht weiter.
Die Musikfunktion bietet etwas, das die wenigsten MP3-Player könnten: Sie unterstützt nicht nur MP3, sondern auch FLAC, APE und WMA. Leider wurde OGG übergangen, aber schon alleine als mobiler FLAC-Spieler könnte sich das Gerät für einige Leute lohnen. Die Bedienung der Musikfunktion ist vernünftig gelungen.
Mit dem A320 kann man auch Radio hören. Das geht, aber da sich hier im Äther das furchtbare Radio Regenbogen versteckt, welches nach kurzer Zeit zu Gehirnversagen führt, habe ich die Funktion nicht weiter getestet. Ansonsten kann das Gerät Bilder anzeigen (nett, aber da die Anzeige auf ca. 2 Megapixel beschränkt ist, ohne praktischen Sinn) und besitzt eine Ebook-Funktion, die allerdings eher experimentell ist. Hier wird nur TXT unterstützt.

Alles in allem ist der Dingoo ein nettes Gerät mit kleineren Macken. Vor allem einige Emulatoren benötigen noch etwas Feinschliff, aber die Multimediafunktionen sind toll.

Du weißt, dass du den Kampf verloren hast…

Diese Geschichte ist eigentlich schon lustig genug. Der wirkliche Gag liegt aber darin, dass das Guinness Buch der Rekorde ganz offiziell eine homebrewfähige PSP empfiehlt.

Wiz soll am 30. April erscheinen

GPH hat offiziell verkündet, dass der Wiz am 30. April endlich erscheinen soll. Die Ankündigung erwähnt außerdem noch, dass er Flash 8 enthält.
Dann bin ich mal gespannt 🙂

Zusammengebautes Pandora-Gehäuse

Wer das fertig zusammengebaute CNC-Gehäuse der Pandora sehen will, darf hier klicken. Jetzt fehlt nur noch die Tastaturmatte.

Nintendo DS erreicht 100 Millionen

Herzlichen Glückwunsch, Nintendo!