Archive for Mai 2009|Monthly archive page

Der geklonte GBA

Schlicht und einfach beeindruckend. Ich bin wirklich gespannt, was in naher Zukunft aus der Technologie wird.

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Puzzle Quest: Galactrix Review

Puzzle Quest – Challenge of the Warlords war eine der Überraschungen auf dem Nintendo DS. Eine clevere Kombination aus Rollenspiel und Puzzle sorgten für eine Menge Suchtpotenzial, viele Fans und einen Nachfolger. Ich habe mich wirklich auf das Spiel gefreut, stand am ersten Tag im Laden und … wurde böse enttäuscht.
Woran liegt’s? Es ist auf jeden Fall nicht das Kerngameplay, das trotz der Verlegung auf ein Hexagon-Grid immer noch Spaß macht. Es ist auch nur zum Teil das vollkommen einfallslose und sterile Science Fiction-Szenario mit abgedroschenen Megacorps, schlechten Dialogen und unkreativen Missionen. Da war auch der Vorgänger nicht viel besser.
Das wirkliche Problem von Galactrix ist, dass die Umsetzung auf den Nintendo DS komplett vermasselt wurde. Das fängt schon in den Menüs an: Hier ist das Spiel nicht nur träge, sondern legt ständig längere Speicherpausen ein, die den Spielfluss unglaublich stören. Und es gibt einen fiesen Bug bei der Erkennung der Touchscreeneingaben, der dazu führt, dass unser kleines Raumschiff fröhlich zum Nachbarplaneten oder sonstwohin fliegt anstatt das Planetenmenü aufzurufen. Es ist mir völlig unverständlich, wie ein so offensichtlicher und nerviger Bug es durch die Qualitätskontrolle geschafft hat.
Der Rollenspielpart ist damit trotz einiger netter Ideen eindeutig kein Kaufgrund. Doch im Puzzlemodus sieht es noch schlimmer aus: Zum einen hackelt das Spiel stark. Gerade wenn es zu Reaktionsketten kommt, bei denen eine gelöste Reihe weitere Steinkombinationen provoziert, geht das Spiel deutlich merklich in die Knie. Und wenn mehrere neue Steine von den Seiten erscheinen, dann ruckelt es auch. Dabei macht die Grafik keinen guten Eindruck: Das Spielfeld besteht halt aus den Spielsteinen, es gibt keine großartigen Spezialeffekte, sondern nur schlechte Programmierung. Das müsste der DS eigentlich problemlos reißen, denn andere Puzzlespiele fahren eindeutig mehr grafischen Schnickschnack auf.
Besonders nervig sind diese Hackler bei den Missionen unter Zeitdruck. Die Sprungtore, die man dauernd hacken muss, öffnen sich nämlich nur, wenn man eine bestimmte Anzahl von Steinen in einer bestimmten Frist abräumt – dummerweise läuft der Timer bei den hackelnden Animationen einfach weiter und gerade Mehrfachkombinationen klauen einem so viel Zeit, dass dadurch die Mission fehlschlagen kann. Zu allem Überfluss schließen sich die gehackten Sprungtore nach einer Zeit wieder und man kann immer wieder dieses blöde Minispiel absolvieren, nur um von A nach B zu kommen.
Damit ist eigentlich schon alles gesagt: Die handwerklichen Fehler schaffen es, sämtlichen Spielspaß zu töten. Es macht trotz einiger guter Ideen und der immer noch funktionierenden RPG-Puzzle-Kombination einfach keinen Spaß, sich mit ewigen Ladezeiten, dauernden Speicherorgien, ruckelnder Grafik und Touchscreen-Bugs rumzuschlagen.
Spart euch also das Geld und spielt lieber nochmal den erstklassigen Vorgänger durch.

Terminal Access für Wiz und Dingoo

Andymanone hat mal wieder an seinen Handhelds gebastelt:
Terminal Access für den Dingoo
Terminal Access für den Wiz

ED startet Dingoo File Archive

Evil Dragon hat das Dingoo File Archive gestartet. Außerdem hat er verkündet, dass er bereits 30 Dingoos herumliegen hat, die in „den nächsten Tagen“ für 90€ im Shop auf gp2x.de angeboten werden.

Sony: Keine PSN-Prepaidkarten

Ach Sony… du willst also wirklich keine Prepaid PSN-Karten in Europa anbieten. Wer also im offiziellen PSN-Shop (und damit auch Spiele für die Playstation Portable) kaufen will, benötigt immer noch eine Kreditkarte. Sonys Ausrede ist dazu noch etwas wirr:

Das Verlangen ist groß, doch ist eine Lösung schwer. Europa
besteht aus vielen Ländern mit unterschiedlichen Mehrwertsteuern. Wir
können nicht sagen das es niemals kommen würde, doch ist in der
nächsten Zeit nicht damit zu rechnen

Was soll denn bitte der Mehrwertsteuersatz mit dem Verkauf dieser Karten zu tun haben? Logisch, der Mehrwertsteuersatz schwankt zwischen 15% (glückliche Zyprioten) und 25% (Schweden und Dänemark), aber das hindert Sony immer noch nicht daran, die Karten einfach zu einem fixen Grundpreis anzubieten auf den dann einfach die lokale Mehrwertsteuer aufgeschlagen wird.
Und wo liegt das Problem? So ein Verhalten zeigt eine im digitalen Bereich weit verbreitete Kundenfeindlichkeit. Natürlich sind Kreditkarten für die Onlineanbieter praktisch, aber in Europa hat nunmal kaum einer eine Kreditkarte und minderjährige Zocker erst recht nicht. Sony schießt sich damit selbst in den Fuß, denn für viele wird es keine Möglichkeit geben, überhaupt im PSN einzukaufen – besonders dumm, wenn man wirklich eine Download-only PSP herausbringen will. Stellen wir uns einfach mal den Spaß unter dem heimischen Weihnachtsbaum vor, wenn der Sohnemann die heiß ersehnte PSP Go! von der Oma geschenkt bekommt, nur um nachher seinen Vater überreden zu müssen, dass dieser sich für 20€+ im Jahr eine Kreditkarte holt, die er eigentlich nicht braucht.
Es ginge auch kundenfreundlicher: PayPal bietet es z.B. an, per Überweisung auf ein deutsches Konto Geld einzuzahlen. Amazon bietet ebenfalls die Abbuchung vom eigenen Konto. Prepaidkarten wie Microsoft und Nintendo sie anbieten, sind auch eine Lösung. Aber einfach auf seinem Hintern sitzen, auf die Kunden warten und einem großen Teil der Kundschaft den Kauf unmöglich zu machen, funktioniert nicht.

Die PSP, Downloads und die Händler

Der PSP Blogger berichtet darüber, dass britische Spielehändler sich fragen, wie sie mit einer PSP umzugehen haben, die komplett auf digitale Downloads setzt. Das Problem ist klar: An der Hardware macht ein Händler kaum Gewinn, bei den Spielen sieht es hingegen besser aus. Und wenn jetzt die Spiele wegfallen, haben die Spielehändler ein größeres Problem. Oder wirklich?
Seien wir ehrlich: Die Realität sieht anders aus, es gibt wohl keinen Händler, dem die PSP-Spiele aus den Regalen gerissen werden. Die Softwareverkäufe auf der PSP sehen sehr schlecht aus, es dominieren uralte Titel. Die aktuellen Spielecharts vom 11.5.-17.5. sehen so aus:

Sportspiele, das uralte und als Platinumversion für gerade mal 20 Öcken erhältliche GTA Liberty City Stories auf Platz 3 und die großen Hoffnungsträger Sonys sind nirgendwo zu sehen: Resistance Retibiution ist gnadenlos abgesoffen, Patapon, Loco Roco & Co nirgends zu sehen.
Ein ähnlich trauriges Bild bietet sich, wenn man sich mal die PSP-Abteilungen in diversen Läden anschaut. Da dominieren uralte Titel und alles ist so dermaßen uninteressant, dass selbst ich meistens einen weiten Bogen um das Regal mache. Es ist auch kein Wunder, dass Resistance sich so schlecht verkauft – es ist nämlich in den meisten Läden nicht zu kaufen. Ganz anders sieht es online aus: Wer eine gecrackte PSP hat, braucht sich um den Nachschub nicht zu sorgen, alle Spiele gibt es problemlos zum runterladen, teilweise sogar vor dem Release.

Oder um es kurz zu sagen: Sony hat eigentlich gar keine andere Wahl, als konsequenz auf Downloads zu setzen – selbst wenn die Händler jetzt meckern und Geld wollen, Sony wird ihnen keinen Anteil geben und fährt damit sicherlich besser. Die PSP ist sicherlich neben dem iPod Touch das Gerät, das am Besten den Wandel zum Download-only schaffen wird. Aufgrund des Preises, der Zielgruppe und auch der hohen Piraterierate sollte ein Downloadservice eher machbar sein. Wenn Sony nur bisher nicht alles entsprechende vergurkt hätte…

Natürlich aus einem Tierlosem Nichtraucherhaushalt


In der immer beliebten Kategorie „Bekannte Handhelds schlecht kopiert“ belegt dieser Poker-Billighandheld einen der vorderen Plätze. Würde er bei Ebay nicht mit satten 7,99€ Versandkosten zu Buche schlagen, hätte ich glatt geboten.
Wenn irgendjemand Lust hat, ihn zu ersteigern, würde ich mich über weitere Bilder freuen.

20000 Vocamaster F300

Den Vocamaster F300 hatte ich ja schonmal behandelt – im Prinzip handelt es sich nur um einen Wiz in einem GP2X-Gehäuse. Das wirklich erstaunliche ist, dass GPH anscheinend mit ihrem Vokabeltrainer-Handheld enormen Erfolg hat. So wird heute auf GP32x berichtet, dass insgesamt 20000 Stück des F300 produziert werden sollen. Zum Vergleich: Der Wiz hatte eine Startauflage von 2500.

FC Mobile II erschienen

Neben dem Wiz ist in den letzten Tagen auch der FC Mobile II erschienen. Der Preis liegt zwischen 50$ und 60$ und der erste Eindruck der Käufer bei DigitalPress klingt auch recht positiv:

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Mine
just came Monday. What a great deal for just $49.99 shipped, and I just
ordered it Friday. While I love it so far, a couple of minor gripes:

I really don’t like how in order to change the batteries (4 AA), I have
to use a mini screwdriver to take the back off. Also, why AA? Why not a
recharable like digital camera’s use? Finally, while the huge NES cart
has to stick out, it would have been nice if it went down all the way
to minimize it. It goes down less than halfway. An inch and a half is
clearly wasted.

Now, the positives:

I just tested it with Mike Yyson’s Punch-Out!! (on purpose, to
celebrate the release of the Wii version just released). The screen is
crisp and clear, and I like the button layout. They didn’t get the „A“
and „B“ backwards this time. Sound is loud. Slightly muzzled, but
should be much better with headphones. While a bit thick, the unit
(hehe, I said „thick unit“) is very light and compfortable. Was a
pleasure to play. I can’t tell you how well battery life is yet, nor
can I say how hooking it up to a TV is yet, but I’m sure the latter is
fine.

So blöd, dass es schon wieder lustig ist