Archive for Juni 2009|Monthly archive page

WizToday – Neues Blog über den Wiz

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PSPhone-Mockups

Die Gerüchteküche um ein PSPhone reißt auch trotz der PSP Go-Ankündigung nicht ab – dafür ist die Kombination von Spielkonsole und Handy einfach zu verlockend, Apple wildert im Handheldsektor und Sony hat eh eine Beteiligung an einem Handyhersteller. Da aber nichts angekündigt ist, die ganzen Spieleseiten aber natürlich bunte Bilder benötigen, um Leser in ihre Artikel zu locken, benutzen sie unglaublich häßliche Mockups:


Grandios ist hingegen diese Variante:

Der erstaunliche GameBoy Advance-Klon

Vor einiger Zeit tauchte bei DealExtreme ein merkwürdiger GameBoy Advance SP auf. Laut Beschreibung sollte er 92 integrierte Spiele besitzen und sieht ansonsten aus, wie ein normaler GBA. Da Nintendo allerdings wohl niemals einen neuen GBA mit so vielen Spielen auf den Markt werfen würde, muss es sich um einen Klon handeln. Und obskure Klonhardware aus dem Handheldbereich muss ich einfach haben! 57$ sind zwar nicht gerade günstig, aber das interessiert Sammler natürlich nicht!

Schaut man sich das Gerät an, fällt sofort auf, dass der Hersteller wirklich ganze Arbeit geleistet hat. Der Klon sieht genauso aus wie das Original und wenn man nicht weiß, dass man einen Klon in der Hand hält, wird es einem nicht auffallen. Das Gerät könnte man wohl problemlos in einem Gamestop gegen zu wenig Geld eintauschen oder auf jedem Flohmarkt anbieten. Es fühlt sich auch so an wie das Original.

Bei genauerem Hinsehen fällt allerdings auf, dass der Bildschirm ein anderes Format hat – er ist etwas höher. Das führt leider dazu, dass die Spiele auf Bildschirmgröße gestreckt werden und somit immer etwas falsch aussehen.

Viel dramatischer ist allerdings, dass der Klon langsamer läuft. Bei allen Spielen lässt sich ein merkbares Ruckeln feststellen, das die Spiele zwar nicht unspielbar macht, aber stört. Das Ruckeln nimmt dem Klon auch sämtliche Daseinsberechtigung: Ein GBA mit 92 eingebauten Spielen wäre für Kinder sicherlich eine geniale Sache, aber hier sind die Kopierer leider nicht den letzten, entscheidenden Schritt gegangen: Sie haben einen GBA mit anderer Technik nachgebaut, ein fast perfektes Gehäuse geschaffen und scheitern leider auf der letzten Meile – ein etwas leistungsstärkerer Chip hätte höchstwahrscheinlich ausgereicht, um das Ganze ruckelfrei laufen zu lassen. Schade, aber ich würde darauf wetten, dass diese Technik auch noch weiter perfektioniert wird und dass wir in nicht allzu langer Zeit GBA-Klone mit besserer Technik sehen werden.

Die Spieleauswahl ist sehr gut auf Kinder zugeschnitten, aber natürlich nicht lizenziert und damit illegal. Die Mischung ist schon erstaunlich – es gibt wirkliche Spieleknüller wie Pokémon Leaf Green, Super Mario Advance 1 + 4, Ninja Cop, Kuru Kuru Kururin, Metal Slug, Mario Kart, Final Fight One, CT Special Forces, Advance Wars oder Lady Sia. Daneben gibt es aber auch absolute Gurken – sogar „Spirit, der wilde Mustang“, das offiziell schlechteste GBA-Spiel ist dabei! Neben den eingebauten Spielen gibt es auch einen Modulschacht, der GBA-Module annimmt. Gameboy und Gameboy Color-Spiele nimmt der Klon jedoch nicht an.

Das wirklich Interessante an so einem Gerät ist natürlich die Hardware und daher habe ich das Gerät aufgeschraubt. Es nutzt normale Kreuzschlitzschrauben und nicht Nintendos Triwing-Schrauben:

Die Innereien sind dem GBA relativ stark nachempfunden, die CPU ist allerdings eine Eigenentwicklung. Und hier wird es interessant: Ist so eine Technik erstmal auf dem Markt, werden wir jede Menge Geräte sehen, die sie einsetzen. Die ganzen NOAC-Geräte werden mittlerweile ja durch MegaDrive-Klone ersetzt und es ist wohl abzusehen, dass wir in Zukunft auch weitere GBA-Klone sehen werden.

Alles in allem ist dieser Klon zwar ein erstaunliches Stück Technik, das zeigt wie weit chinesische Entwickler mittlerweile sind. Trotzdem ruckeln die Spiele und daher ister nicht wirklich für Otto Normalzocker zu empfehlen. Für Sammler kurioser Videospieltechnik ist er allerdings ein absoluter Leckerbissen.

Dingoo Dual Boot veröffentlicht

Lange hat es gedauert, aber jetzt ist es endlich soweit: Das Linux Dual Boot für den Dingoo wurde veröffentlicht. Damit ist es nun möglich, neben dem originalen, aber schwer zu programmierenden Betriebssystem des Dingoo auch noch Linux laufen zu lassen. Das wird uns einen ganzen Haufen neuer Programme, Emulatoren und Spiele bescheren.

Der Download ist hier:
http://code.google.com/p/dingoo-linux/downloads/list

Mehr Informationen hier:
http://www.dingux.com/2009/06/dual-boot-installer-released.html

Ich werde das ganze höchstwahrscheinlich heute abend oder morgen ausprobieren und einen ausführlichen Bericht posten.

Manchmal ist eine Flashkarte doch besser

Die Pandora wird langsam etwas

So langsam tut sich etwas beim Pandora-Projekt:

Es hat begonnen
Oder so ähnlich. Wir haben heute die Bestellung der ersten 105 Produktions-Boards in Auftrag gegeben.
Ja, das passiert wirklich. Die Produktion der Boards wird etwa vier Wochen dauern, so gegen 24. Juli (die Boards müssen ja auch noch zu uns geschickt werden), werden die ersten ECHTEN Boards ankommen. Und eines davon könnte DEINES sein, denn diese Boards werden definitiv in den finalen Geräten verwendet werden.

Auf der Gehäuseseite sind wir noch nicht zum In-Auftrag-Geben gekommen, es wird noch dran gearbeitet. Die To-Do-Liste wird aber von Tag zu Tag kürzer.
Es ist schwer zu sagen, wie lange DaveC noch braucht, da er sehr sehr wenig Zeit im Moment hat. Er macht momentan kaum noch was außer in die Arbeit gehen und am Gehäuse arbeiten… danke dafür, Dave!
Das war unsere kurze Notiz am Rande für heute, ich werde Euch informieren, wenn wieder was passiert.

Quelle

Ein paar Informationen zur Pandora

In der letzten Zeit habe ich wenig über die Pandora berichtet, da die Informationen eher langweilig waren und es mittlerweile mindestens vier Blogs gibt, die über jeden kleinen Fortschritt bei der Entwicklung so spannender Komponenten wie der Tastaturmatte berichten. Ab und an schadet es allerdings nicht, einen kurzen Zwischenstand zu geben. Evil Dragon hat sich ausführlich bei GP32x zum Thema geäußert und ich zitiere einfach mal den ganzen Post:

Hallo,

verzeiht mir, dass es kaum Updates in den letzten Tagen gab – zuerst war ich wirklich beschäftigt, 200 WIZ zu verschicken (das mache ich ja alles alleine), dann gabs da noch die normale tagtägliche Arbeit mit den File Archiven, den Foren, etc. Tja, und das darf ich alles in meiner Freizeit machen, da ich ja (wie jeder andere, der mit dem Pandora Projekt beschäftig ist) auch irgendwie noch Geld verdienen muss. Von der Pandora kann ja noch keiner leben.
Egal, ich habe gestern soweit alle Informationen bekommen und kann jetzt einen aktuellen Statusreport geben. Eine Menge guter Sachen ist in den letzten Wochen passiert.

Sollen wir anfangen?
1. Die Platinen

Wer hatten vor ein paar Wochen noch einen kleinen Fehler im Design, der aber inzwischen behoben ist. Die neueste Board-Generation ist inzwischen auch da (fünf Stück, um genau zu sein) und das Gute ist: Sie laufen ALLE problemlos (keine Lötprobleme, alle Hardwaretests funktionieren). Wir haben hier also eine 100%-Quote, sehr gut.
Wir werden noch einige Tests machen, die erste Massenproduktion (100 Boards welche danach in fertige Pandoras verbaut werden) ist für den 13. Juli geplant. Kann abe rauch ein paar Tage früher oder später sein. Wir versuchen natürlich, Fotos der ersten 100 Platinen aus dem Werk zu bekommen.

2. Die analogen Controller
Manch einer hat bestimmt auch gelesen, dass es Probleme mit den analogen Controllern gab. Sie hatten große Firmwareprobleme und die Firma, die diese hergestellt hat, ging pleite… was uns zwei Probleme bereitet hat: Wir mussten die Controller DOPPELT zahlen (die neue Firma will ja auch Geld für haben) und die Firmware musste ausgebessert werden. Nun, beides ist bereits passiert. Die neue Firmware ist da (Pickle hat die neuen Controller ja schon in einem Video demonstriert) und die Controller laufen absolut problemlos. Noch ein gelöster Punkt 🙂

3. The Tastaturmatte
Sie war schon fast perfekt, die Druckpunkte und Spielsteuerung konnte aber noch verbessert werden. Das haben wir also gemacht – und die neue Version ist bereits beim Gußformhersteller, die neuen Matten sollten also auch bald fertig sein. Einige Tasten waren auch verschoben – das haben wir auch ausgebessert.
Wer genau wissen will, was passiert ist: Breitere Löcher um die Schrauben-Pfosten, Game-Button-Aushöhlungen sind größer, damit die Buttons leichter gehen, dafür ein etwas größerer Auslöseweg, Tasten allgemein um 0,5mm erhöht, ein paar weitere kleine Löcher verschoben.

4. CE und FCC
Die CE Tests werden durchgeführt, sobald ich ein fertiges Board und ein Prototyp-Gehäuse erhalte (was wohl passieren wird, während die Gehäusegußformen erstellt werden). Wir haben hier also keine zeitlichen Probleme. Ich habe einige CE-Test-Betriebe um die Ecke, bei denen ich vorbeischauen und die Tests direkt vor Ort durchführen kann. Ein Problem mit der FCC werden wir zunächst nicht haben – die brauchen wir nur, wenn wir INNERHALB der USA verkaufen. Das tun wir nicht, wir verkaufen in Deutschland und England (in die USA leifern dürfen wir). FCC wird also erst relevant, wenn wir einen Distributor in den USA haben, da müssen wir uns beim ersten Batch aber noch keine Sorgen machen.

5. Das Gehäuse
Das Gehäuse ist quasi noch die einzige Baustelle im Moment, wir arbeiten immer noch an Kleinigkeiten. Die Details dauern immer am längsten – und ein weiteres Problem ist, dass weder die CNC noch die SLA-Gehäuse gut genug sind, um zu testen, ob alles PERFEKT sitzt. Aber keine Sorge, dafür gibt es schon eine Lösung.
Das einzige, was wir am Gehäuse ändern mussten war die Höhe des DPads (damit es besser funktioniert) und der Hinge. Der Rest war in Ordnung. Wir brauchen vermutlich kein weiteres CNC-Gehäuse, sondern lediglich ein DPad. Und das kann innerhalb weniger Tage erstellt werden. Wir hoffen, dass Dave alle Änderungen bis nächste Woche fertig hat. Ja, wir wissen, dass das noch eine gewisse Zeitspanne ist… aber durch die Finanzkrise hat Daves Firma leider einige Mitarbeiter ausgestellt, so dass er nun doppelt soviel arbeiten darf und so viel weniger Zeit für das Gehäuse hat. Wir sind wirklich dankbar, dass er daran arbeitet, es zu perfektionieren.
Nun aber zur Lösung, die ich oben erwähnt habe: Der Gußform-Hersteller hat uns seine Hilfe angeboten. Er bekommt zusammen mit den Daten für das fertige Modell quasi eine komplette Pandora (alle Teile, LCD, Hinge, Platine, Keymatte, etc.) und wird die Daten nochmals mit den Teilen vergleichen – um sicherzustellen, dass auch wirklich alles passt. Die Firma stellt seit Jahren Gehäuse her und kennt sich hier sehr gut aus, das hilft uns also definitiv weiter. Der einzige Nachteil ist, dass die Gußformerstellung nun etwas länger dauert, nämlich geschätzte 45 Tage statt 35. Aber dafür wird sichergestellt, dass alles passt – sonst könnte es passieren, dass wir nochmals ein komplettes Gehäuse machen müssten, was viel mehr Zeit und jede Menge Geld kosten würde.
In dieser Zeit können wir aber dann auch problemlos die CE-Tests durchführen und sogar noch das Board anpassen, sollte es aus CE-Gründen nötig sein.

6. Software
Das Betriebssystem und die Treiber sind mittlerweile schon sehr weit fortgeschritten. Es läuft schon fast alles, lediglich WiFi bereitet uns noch ein paar Probleme. Die Hardware funktioniert, Lowlevel WiFi-Tests laufen problemlos, aber im Angström-Image haben wir den Treiber noch nicht zum Laufen bekommen. Wenn das bis zur Fertigstellung der Pandora nicht behoben werden kann, wird es durch ein späteres automatisches Firmware-Update behoben. Macht Euch keine Sorgen 🙂

Ich hoffe, ich konnte hier ein wenig aufklären, was so alles passiert ist… natürlich ist noch eine Menge mehr langweiliger Sachen passiert (Organisation zwischen allen Firmen, NDAs unterschreiben. Lizenzen, etc.), aber ich denke, das wichtigste ist erzählt.

Nochmals zusammenfassend::
Platinen: Fertig und funktionierend
Tastaturmatte: Fertig und in Produktion
Analoge Controller: Probleme gelöst, neue Controller bereits da und funktionieren ohne Probleme
CE Test: Wird während Gußformherstellung durchgeführt
Gehäuse: Die letzten Fehler werden behoben, sollte nächste Woche beim Massenproduktionswerk eintreffen

Das wäre alles soweit. Danke fürs Lesen… und noch einen VIEL größeren Dank, dass Ihr uns so lange die Stange haltet 🙂
Wir haben einige Kommentare wie „Ich warte lieber länger, hauptsache, das Gerät hat keine Fehler!“ erhalten. Und deswegen haben wir auch alle Fehler beseitigt – statt mit dem fast perfekten Gehäuse in Massenproduktion zu gehen. Es ist eine Spielekonsole – und die Spielsteuerungen sollten nicht nur funktionieren, sondern sich auch wirklich gut anfühlen. Danke nochmals!

Dingoo DualBoot fast fertig

Gute Nachrichten, das wird interessant.

Artikel auf psp.de über PSP Go

Momentan gibt es hier etwas zuviel Beiträge zur PSP Go, aber in diesem Artikel auf playstationportable.de darf ich mich nochmal über sie auslassen.

Weil es so böse und zutreffend ist

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