Archive for Juni 2010|Monthly archive page

Hype

Saving the best for last, there was one final demo I played before I was ushered out of the 3DS booth. With only 2 spots to see it and apparently often overlooked, I had a wonderful look at something that has been an interest of mine for a long time: augmented reality. A card was placed on the table before me, marked with a Mario Bros “?” block. Using the cameras on the back of the 3DS, I was instructed to look through the 3DS at the card and calibrate it from a distance of 14″. Once completed, I was blown away: the card “opened” up and a colorful tropical island unfolded from the table itself, using the table’s textures applied to 3D elements. Bulls-eye targets then popped up, and I use the 3DS to “aim” at the targets and press the buttons to fire arrows and blast the targets. I even had to walk around the virtual island to see targets on all sides. I was flat-out blown away, and constantly had to peek around the 3DS to remind myself that it was all virtual. Holy crap, do I want a 3DS now.

Quelle

Hoffen wir, dass solche unglaublich cool klingenden Anwendungen nicht nur Techdemos bleiben, sondern wirklich erscheinen. Richtiges 3D-Augmented Reality ist etwas, was man sonst nur aus Science Fiction-Filmen kennt und das ich unbedingt ausprobieren will.

Der Nintendo 3DS

So, jetzt ist es also offiziell. Das hier ist der neue Nintendo 3DS:

Nintendo3DS-200x0

Äußerlich hat sich nicht viel getan, auch der 3DS sieht aus wie ein normaler DS Lite/DSi, nur der obere Bildschirm ist jetzt breiter und größer, außerdem ist ein Analogstick hinzugekommen. Der Clou ist natürlich der angekündigte 3D-Bildschirm, an dessen Qualität das gesamte Projekt hängt. Die Fachjournalisten zeigten sich in ihren ersten Eindrücken begeistert, allerdings bekamen sie auch nur kurz einige Standbilder zu sehen. Wie der 3D-Effekt bei Spielen rüberkommt, wird sich zeigen. Und es wird sich auch zeigen müssen, wie die Spieleentwickler damit umgehen. Natürlich ist eine sichtbare räumliche Tiefe bei normalen Spielen mit 3D-Engine sicherlich von Nutzen, wirklich interessant wird es aber erst bei speziell für diese Technik entwickelten Titeln. Außerdem fällt mir beim Schreiben dieser paar Sätze auf, dass wir dringend eine sprachliche Unterscheidung zwischen Spielen mit 3D-Engine, wie wir sie bereits kennen und Spielen/Geräten mit 3D-Technik benötigen.

Die weiteren Details sind weniger interessant. Die Grafikleistung wurde, wie erwarten zu war, erheblich aufgebohrt. Wie leistungsstark der 3DS allerdings wirklich ist, kann man noch nicht beurteilen. Der Kid Icarus-Trailer sieht sehr gut aus und erinnert an die Grafikleistung einer Wii, eines Gamecubes oder der PSP, aber einige andere veröffentlichte Screenshots wie die von Mario Kart erinnern doch mehr an das Krüppel-3D des DS. Ansonsten sind noch die zwei Kameras auf der Vorderseite zu erwähnen, mit denen Nintendo zum ersten Mal 3D-Fotografie unter die Massen bringt. Zum Preis und genauen Launchtermin gibt es keine offiziellen Daten, es wird aber mit Frühjahr 2011 und ca. 200€ gerechnet.

Meine persönliche Meinung: Der 3DS wirkt interessant, steht und fällt aber wohl mit der 3D-Technik. Ansonsten ist er eine konsequente Weiterentwicklung des Nintendo DS und wird, je nach Preis, natürlich direkt gekauft.

Ein erster Pandora-Erfahrungsbericht

Nachdem die ersten Pandoras jetzt in den Händen der User sind, gibt es natürlich auch die ersten Erfahrungsberichte. Dieser stammt von docno aus dem gp2x.de-Forum und beschreibt einige erste Eindrücke, aber auch kleinere Probleme und Softwaremacken:

Hallo,

nach intensivem Testlauf, auch von mir mal ein kurzer Erfahrungsbericht.

Also über schlechte Verarbeitung kann ich nicht klagen, Display Deckel macht auf mich auch keinen gebogen Eindruck oder sowas. Wenn er geschlossen ist, steht er links etwas höher als rechts, da muss man aber schon scharf hingucken um das zu sehen. Der rechte Schulterknopf ist ein wenig wackelig, so ähnlich wie bei der gp2x, aber stört eigentlich nicht weiter. Die Tasten wirken robust, man kann sie schön drücken. Mit schnellem tippen oder so ist aber schlecht, meist drücke ich nur mit beiden Daumen rum. Die Nubs fand ich gewöhnungsbedürftig, irgendwie etwas schwamig, aber wenn man es erstmal raus hat, geht das astrein.

Ich find auch die Nubs als Mausersatz erstmal fast besser als den Touchscreen, zumindest wenn man sie so mit zwei Händen nah vorm Körper hält. Da werf ich gleich noch eine Frage in die Runde: Wenn ich den linken Nub als Mausersatz nehme vermisse ich irgendwie linke/rechte Maustaste …ich erinner mich, im Vorfeld hieß es, die kommen auf die Schultertasten. Tut sich bei mir nichts, wo oder wie man das einstellt, habe ich (noch nicht) gefunden. Insgesamt liegt sie auch gut in der Hand/in den Händen. Mit dem Touchscreen hatte ich erst etwas Hemmungen, der an meinem CMPC löst irgednwie leichter aus, und ich wollte auch nicht zu stark auf der Pandora rumdrücken, aber nach einer Stunde Eingewöhnung auch kein Problem. Kratzender Stift?? Kommt mir manchmal auch so vor, wenn ich Fenster ziehe,..aber optisch ist nichts zu sehen..aber vielleicht nehm ich gleich dochmal das Schmiergelpapier raus.

Zur Software/Firmware: Das mit der Ordnerstruktur fande ich erstmal auch verwirrend, nach dem ich hier mitgelesen habe, ging es natürlich sofort. Ich konnte das Hotfixe direkt vom Desktop mit Doppelklick ausführen, mittlerweilen habe ich weitere Anwendungen drauf, erscheinen alle im Menü, aber ich habe noch nicht viel rumgetestet. Dabei fiel mir noch auf: Das Hotfix- und Codec-Package haben sie jeweils noch einen Ordner im selbstangelegten Ordner /pandora/appdata/ auf der SD-Karte spendiert?? Wie habe ich das zu interpretieren?? Laufen die Codecs nun nur, wenn ich besagte SD Karte in der Pandora habe??

Das MinimalMenü finde ich bestens, genau richtig von Größe und Aufbau um es mit dem Finger unterwegs zu benutzen, für unterwegs ideal, da fände ich den Desktop etwas nervig. Aber der Hardcore-on-the-Road test kommt erst morgen.

WLAN mit WPA2 funktionierte sofort. Nur irgendwie wirft die Pandora sich nach einer Weile selber aus dem WLAN und ich komme auch nicht mehr rein, egal wie oft ich das richtige Passwort eingebe. Keine Ahnung woher das kommt, aber mein Netbook hat im WLAN der Uni ähnliche Effekte. Was ich ein wenig nervt ist, dass wenn ich die Pandora boote und Pandora sich zum WLAN verbinden will, ich erstmal irgendein Passwort eingeben muss (Digitale-Brieftasche??), aber vielleicht habe ich nur noch nicht gefunden, wo man das konfiguriert. Der Standardbrowser lief erstmal auch ganz gut,..auf irgendeiner Seite ist er dann abgestürzt, warum? – unbekannt. Die Seite war auch sehr Flash-überladen,..in wie fern das überhaupt läuft,..hab ich auch noch nicht weiter erruiert.

Als erstes Spiel habe ich SuperTux gespielt, bis ich irgendwo gestorben bin, wo ich es nicht verstanden habe, mit den Nubs war es gut zu spielen. Was mir auffiel: beim starten von SuperTux wurde wohl offenbar unterdrückt, dass ich in XFCE die Soundausgabe auf mute gestellt hatte — Sehr unvorteilhaft wenn man unter der Schulbank spielen will 😉 Warum? Wieso? Wo stellt man das ein? — hab ich auch noch nicht rausgefunden.

Ich hab noch etwas im Terminal rumgespielt. Ich verstehe noch nicht ganz, wie das mit root-User auf dem Dingen läuft, aber mit Terminal und QWERTY Tastatur sollte man (fast) jedes Problem unterwegs in den Griff kriegen können.

Unterm Strich gebe ich der OpenPandora also die vollen 10 Punkte, die sie verdient hat. Wunderschönes Gerät, alles fast noch besser als ich es mir vorgestellt hat. Ganz viel Lob geht an ED und das gesamte OP-Team, für dieses einzigartig schöne Stück Technik; die viele harte Arbeit die Ihr reingesteckt habt, hat sich mehr als gelohnt!! Jetzt wo sie vor mir liegt, bin ich mir sicher, dass warten hat sich gelohnt und ich würde auch mehr Geld für so ein Gerät hinlegen, als ich es getan hab. Es bleibt für mich ein unvergleichbares Gerät. Für alle, die noch warten müssen, freut euch, es wird sich lohnen.

Vielen Dank nochmal an ED und das OP-Team!!!!!! Dicke Props von mir !!!!! Ihr habt etwas geschafft, dass in der technischen Geschichte dieser Kultur noch nie da war, und sicher nicht nochmal passieren wird.

Den ganzen Meckerern und Besserwissern aus dem Forum, kann ich nur mitgeben: Macht erstmal was vergleichbares, bevor ihr dem OP-Team erzählen könnt. Wenn ich mir das hier so anschaue, und mitlese was ED schreibt, kann ich nur sagen, dass ich für meinen Teil bestimmt nicht so gelduldig gewesen wäre, und schon vor langer Zeit hingeschmiessen hätte 😉 , schon alleine dafür verdient das Team Anerkennung.

Nochmals dicke Props an das gesamte OP-Team