Archive for Januar 2018|Monthly archive page

Hyperkin Ultra GameBoy

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Der Hyperkin Ultra GameBoy (Arbeitstitel) ist ein komisches Stück Handheld. Es ist ein Hardware-Klon des GameBoys von Hyperkin, der irgendwie alles richtig und alles falsch macht.

Zum einen versucht er es gar nicht, den GameBoy irgendwie zu verbessern. Der auf der CES gezeigte Prototyp sieht aus wie ein GameBoy, dem man die Display-Schutzscheibe entfernt hat. Das Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt, man kann aber davon ausgehen, dass das Serienmodell aus Plastik sein wird. Zusätzlich ist der Screen beleuchtet.

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Ansonsten handelt es sich um einen GameBoy: Anscheinend kann man keine ROMs auf das Gerät laden, sondern man benötigt die Module. Und man kann darauf wetten, dass Nintendos Rechtsanwälte bereits eine Klageschrift vorbereitet haben, um eine Designänderung durchzusetzen.

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GameShell

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Der/Das GameShell ist ein erfolgreiches Kickstarter-Projekt, bei dem ich ehrlich gesagt etwas skeptisch bin.

Die Grundidee ist eigentlich ganz nett: Man nimmt einen herkömmlichen Handheld und zerlegt ihn in einzelne Module, die sich austauschen lassen. So sind die Steuerungselemente problemlos wechselbar, so dass man sich für bestimmte Spiele einen eigenen Input basteln kann. Und wer einen anderen Bildschirm haben will, tauscht einfach das Bildschirmmodul aus.

Das Ganze basiert auf einem „clockwork Pi“, was anscheinend eine den Raspberrys vergleichbare Platine ist. Die Frage ist aber, ob dieses doch sehr ambitionierte Projekt sich wirklich umsetzen lässt oder ob es sich um einen weiteren Kickstarter-Fail handeln wird. Der GameShell ist anscheinend das erste Projekt des Teams.

Daher habe ich diesen Handheld nicht gekickstartet und warte erstmal ab, wie sich das Projekt entwickelt. Ab April 2018 soll die Auslieferung starten. Dann wissen wir mehr.

 

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Gamebuino META

 

Aurélien Rodot, der Kopf hinter dem Gamebuino, hat kürzlich auf Kickstarter erfolgreich einen Nachfolger gestartet. Der Gamebuino META ist im Vergleich zum bewusst spartanisch gehaltenem Vorgänger ein echtes Upgrade: Es ist leistungsstärker und besitzt ein Farbdisplay. Und ein sehr, sehr schickes Design mit einer Frontblende aus Holz.

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  • Microcontroller: ATSAMD21, 32bit ARM Cortex M0+, 256KB flash, 32KB RAM, same as Arduino Zero
  • Display: 1.8″, 80*64px RGB 16bit (or 160*128px, indexed 16 colors). 25FPS refresh rate by default, up to 50FPS.
  • Battery: LiPo 3.7V 900mAh (to be confirmed), charged through micro USB B port (like a regular phone).
  • Sound : 10bit DAC, mutli-channel 8bit WAV playback, 2.5W class-D audio amp, audio jack 3.5mm, 1W speaker. Volume adjusted or muted in the Home menu.
  • Back lights: 8 independently controllable RGB LEDs for light effects in your palms! Can be adjusted or turned off in the Home menu.
  • Buttons: D-pad, A, B, Menu, Home. Home is reserved for changing games, setting sound volume, taking screenshots, etc.
  • Backpacks (aka shields): All GPIOs you have on an Arduino Zero are free to use on the back of the console. The developer backpack is compatible with Arduino Shields. Warning: Gamebuino runs at 3.3V, it’s not 5V compatible. The DAC output is used for sound. SPI slaves are present on the bus, but won’t prevent you from using it.
  • Micro SD card socket: FAT and FAT32 compatible. Optionnal micro SD card with plenty of games provided with the deluxe early bird and deluxe perks. Change between games on the go, not computer required!